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3D-Rundgang für Immobilien aus einem Handyvideo

Wer eine Wohnung oder eine Bürofläche anschauen will, soll sie begehen können, ohne dafür einen Termin zu brauchen. Du gehst die Räume einmal mit dem Handy ab, und daraus wird ein begehbarer Rundgang, in dem jede Strecke eine Strecke in Metern ist.

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Zeichnung einer leeren Wohnung: Der Blick geht aus dem vorderen Zimmer durch eine Türöffnung in das nächste, in der Seitenwand ein Fenster mit Bank und einem Heizkörper darunter, am Boden Sockelleiste und Dielen, der gefilmte Weg als gepunktete Linie durch die Tür und zurück, eine Maßlinie über die Zimmerbreite mit der Angabe 4 m.
Zeichnung, keine Kundenwohnung. Die 4 m sind die Breite des gezeichneten Zimmers. Eine echte Wohnung zeigen wir erst, wenn ihre Eigentümer es erlauben — bei bewohnten Räumen ist das keine Formsache.

Drei Aufgaben aus der Vermarktung

Jede davon spart genau eine Sache: einen Weg, den jemand sonst zweimal macht.

Die Fläche zeigen, bevor jemand anreist

Ein Link, ein Klick, und wer sich für die Fläche interessiert, steht darin — ohne App, ohne Konto. Zu sehen sind dieselben Räume wie für alle anderen, nicht eine Auswahl von acht Fotos, auf denen der Flur fehlt. Für dich heißt das weniger Besichtigungen, die nach zwei Minuten vorbei sind.

Maße nachliefern, ohne noch einmal hinzufahren

Passt das Sofa an die Wand, wie hoch ist die Brüstung, wie breit ist der Durchgang für einen Rollstuhl? Weil die Lieferung metrisch ist, wird das im Rundgang nachgemessen statt am Telefon geschätzt. Auch wer nur den Freigabelink hat, darf messen; den Maßstab ändern darf nur, wem die Aufnahme gehört.

Den Zustand vor und nach der Nutzung sichern

Übergabe, Renovierung, Auszug: Ein begehbarer Stand ist schwerer zu bestreiten als eine Zeile im Protokoll, weil er den ganzen Raum zeigt und nicht die Stelle, die jemand fotografiert hat. Weil du einmal durchgehst, statt vierzig Einzelaufnahmen abzulegen, bleibt am Ende ein Stand übrig und kein Ordner.

So läuft es

Fünf Schritte, und am dritten wird noch nichts gerechnet: Geprüft wird, bevor eine GPU startet.

  1. Filmen

    Langsam durch den Raum gehen, mit dem Ultraweitwinkel 0,5×.

  2. Hochladen

    Im Browser, in Stücken direkt in den Speicher; nach einem Abbruch geht es weiter.

  3. Prüfen

    Bilder und Kamerabahn werden geprüft, bevor eine GPU rechnet.

  4. Rechnen

    Splat und Kollisionsnetz entstehen auf einer GPU; du siehst, wo es steht.

  5. Liefern

    Herunterladen, per Link teilen oder per Schnittstelle abholen.

Alle fünf Schritte ausführlich

Aufnahme in einer Wohnung

Wohnungen sind eng, am Fenster hell und in den Ecken dunkel, und sie sind voller Glas und Spiegel. Drei Regeln aus der Anleitung sind hier die, an denen es scheitert oder gelingt.

  1. 0,5× — Ultraweitwinkel

    In einem Bad oder einem Flur kommst du keine drei Meter von der Wand weg. Mit 0,5× passt der Raum trotzdem ins Bild und zwei aufeinanderfolgende Bilder überlappen genug; mit 1× filmst du Tapete.

    Am besten 0,5×: gemessen 1,47 px Loop-Fehler, mit 1× blieb derselbe Rundgang ungelöst. 1× geht auch — eine andere Aufnahme löste damit bei 18,7 px —, ist aber riskanter: weniger Überlappung, also langsamer gehen; in kahlen Räumen und engen Fluren kann die Bahn reißen. Tele nicht verwenden.

  2. Belichtung und Fokus sperren, Licht an

    Ein Fenster ist heller als alles andere im Zimmer. Läuft die Belichtung mit, wird das Zimmer dunkel, sobald du zum Fenster schaust, und die Rechnung sieht zwei verschiedene Räume. Sperr Belichtung und Fokus im dunkleren Teil des Raums.

    AE/AF-Lock setzen, bevor es losgeht — und nicht gegen die Sonne oder ins Fenster filmen.

  3. An Türen kurz verharren

    Eine Wohnung ist eine Kette von Räumen, und die Türen sind die Glieder. Verharre in jedem Durchgang kurz und zeig ihn von beiden Seiten, sonst hängen die Zimmer im Modell nicht zusammen. Spiegel und Glastüren bleiben die schwierigen Stellen: Nimm einen Rahmen oder eine Kante mit ins Bild.

    Durchgänge doppelt zeigen — von jeder Seite — und bei weißen, strukturarmen Wänden eine Kante mit ins Bild nehmen.

Alle sieben Aufnahmeregeln

Was du zurückbekommst

Kein Link auf eine Plattform, sondern Dateien, die in deine Software passen. Jede trägt ihren Maßstab in sich: Eine Einheit ist ein Meter, der Boden liegt unten.

  • splat.plyDer begehbare Splat
  • collision.glbDas Kollisionsnetz
  • meta.jsonMaßstab und Herkunft1 Einheit = 1 m
  • package.zipAlles in einer Datei

Was heute nicht geht

360°-Rundumvideo
Noch nicht als Quelle; heute ein flaches Video mit Sichtfeld „Linear" exportieren.
1×-Objektiv statt 0,5×
Geht, ist aber riskanter; 2× und 5× werden abgewiesen.
Weiße Wände, Glas und Spiegel
Eine Kante mit ins Bild nehmen; Spiegel bleiben unzuverlässig.
Abschnitte zu einem Modell verschmelzen
Nicht gebaut; je Abschnitt eine Lieferung in Metern.
Alle Grenzen ausführlich

Fragen aus der Vermarktung

Muss die Wohnung leer sein?

Nein, leer ist nur einfacher. Möbel geben der Rechnung sogar etwas zum Wiedererkennen. Unangenehm sind bewegliche Dinge: ein Vorhang im Zug, eine Tür, die zufällt, ein Haustier, das mitläuft. Was sich während des Rundgangs bewegt, steht am Ende als Schliere im Modell.

Sind Menschen und persönliche Dinge im Rundgang zu sehen?

Alles, was du filmst, ist im Modell. Räum weg oder schließ, was niemand sehen soll, und film ohne Menschen im Bild. Einzelne Stellen lassen sich im Editor nachträglich entfernen, aber das ist Handarbeit — vorher aufräumen ist einfacher.

Funktioniert das auch für ein Büro oder eine Gewerbefläche?

Ja, und die Regeln sind dieselben: Du läufst durch, statt zu schwenken, und teilst große Flächen in Abschnitte. Was für eine Wohnung gilt, gilt für eine Etage mit dreißig Büros genauso — nur dass du sie in mehreren Rundgängen filmst.

Kann ich den Rundgang in mein Exposé einbetten?

Ja. Häng „?embed=1" an den Freigabelink, dann zeigt die Szene keine Kopfzeile von uns und sieht in deiner Seite aus wie deine Seite.

Eine Fläche, die man ohne Termin begehen soll?

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